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Cortactin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400761-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cortactin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400761-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTTN kodiert Cortactin, ein aktinbindendes Gerüstprotein, das Arp2/3‑abhängige Aktinverzweigung koordiniert und dynamische kortikale Aktinnetzwerke stabilisiert. Indem es Filamentaufbau mit Signalmodulen verknüpft, unterstützt Cortactin die Bildung von Lamellipodien, die Endozytose und die Reifung von Invadopodien. Dabei integriert es Signale aus Src‑Familienkinasen und Rho‑GTPase‑Signalwegen, um Adhäsion und Motilität zu regulieren. Eine veränderte CTTN‑Gen-Dosierung oder ein veränderter Phosphorylierungsstatus wurde mit fehlregulierter Zytoskelett‑Remodellierung und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht, was CTTN für Studien zur Tumorzellmigration und metastaseassoziierter Signalübertragung relevant macht. Cortactin trägt außerdem zum Membrantransport und zum Rezeptorumsatz bei und verknüpft so Aktindynamik mit den Signaloutputs von Wachstumsfaktoren.
Cortactin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTTN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTTN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTTN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTTN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.