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COL9A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405807-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL9A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405807-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL9A1 kodiert die Alpha-1-Kette von Kollagen Typ IX, einem FACIT-Kollagen, das Kollagenfibrillen vom Typ II anlagert („dekoriert“) und zur strukturellen Organisation von hyalinem Knorpel sowie anderen extrazellulärmatrixreichen Geweben beiträgt. Über seine Wechselwirkungen mit fibrillären Kollagenen und Proteoglykanen unterstützt COL9A1 den Aufbau der Matrix, die Stabilität der Fibrillen und biomechanische Eigenschaften, die für die Homöostase von Chondrozyten wichtig sind. Die Aktivität von COL9A1 ist mit der Organisation der extrazellulären Matrix und mit Prozessen der Knorpelentwicklung verknüpft, die sich mit Signal- und Umbauwegen des Bindegewebes überschneiden. Genetische Störungen oder eine veränderte Expression von COL9A1 wurden mit Phänotypen der Knorpeldegeneration und erblichen Chondrodysplasien in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zur Skelettbiologie und zu Mechanismen von Gelenkerkrankungen unterstreicht.
COL9A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL9A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL9A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL9A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL9A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.