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CLK4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404084-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLK4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404084-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDC-like Kinase 4 (CLK4) ist eine dualspezifische Proteinkinase, die serin/arginin-reiche (SR-)Spleißfaktoren phosphoryliert und so Signaleingänge mit der Assemblierung des Spleißosoms und Entscheidungen zur alternativen prä-mRNA-Spleißung verknüpft. Durch die Modulation der Phosphorylierungsdynamik von SR-Proteinen trägt CLK4 zur mRNA-Prozessierung, zur Kopplung von Transkription und Spleißen sowie zu umfassenderen Programmen des RNA-Stoffwechsels bei, die den Zellzyklusverlauf und stressadaptive Genexpression prägen. Eine dysregulierte Aktivität der CLK-Familie kann Spleißmuster verändern, die onkogene Signalnetzwerke, DNA-Schadensantworten und Differenzierungszustände beeinflussen, wodurch CLK4 ein relevanter Knotenpunkt für mechanistische Studien splißassoziierter Phänotypen ist. Das humane CLK4 wird daher häufig in Kontexten untersucht, in denen Transkript-Isoformwechsel und kinasegesteuerte Spleißkontrolle für krankheitsrelevantes Zellverhalten zentral sind.
CLK4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLK4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLK4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLK4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLK4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.