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CIITA Double Nickase Plasmid (m) | sc-419390-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CIITA Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419390-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse CIITA (class II, Haupt-Histokompatibilitätskomplex, Transaktivator) ist ein zentraler transkriptioneller Masterregulator, der die Expression von MHC‑Klasse‑II‑Genen steuert und die Antigenverarbeitung und ‑präsentation in professionellen antigenpräsentierenden Zellen koordiniert. CIITA verknüpft interferon‑γ‑abhängige Signalwege mit Transkriptionsprogrammen, die die Aktivierung der adaptiven Immunantwort prägen, und beeinflusst damit das Priming von CD4+‑T‑Zellen sowie die Immunüberwachung. Eine veränderte CIITA‑Aktivität stört die Dynamik der MHC‑II‑Expression und wurde mit Immundysregulation und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, weshalb CIITA häufig als Ziel zur Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle der Antigenpräsentation genutzt wird. CIITA‑abhängige Signalwege sind auch für Infektions‑ und Tumorimmunologie‑Modelle relevant, in denen die Antigenpräsentationskapazität die Immunerkennung moduliert.
CIITA Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ciita-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ciita abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ciita-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ciita-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.