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cGAS Double Nickase Plasmid (h) | sc-403354-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cGAS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403354-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MB21D1 kodiert die zyklische GMP-AMP-Synthase (cGAS), einen zytosolischen DNA-Sensor, der nach Bindung an doppelsträngige DNA ATP und GTP in den Second Messenger 2′3′-cGAMP umsetzt. cGAMP aktiviert STING (TMEM173) und löst dadurch die TBK1–IRF3- sowie die NF-κB-Signalwege aus, was Typ-I-Interferon- und entzündliche Genprogramme antreibt, die für die angeborene Immunabwehr und sterile Entzündungen zentral sind. Die cGAS–STING-Signalübertragung prägt antivirale Antworten, Tumor–Immun-Interaktionen und seneszenzassoziierte Entzündungen; eine Fehlregulation der DNA-Erkennung wurde mit interferongetriebenen autoinflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht. Beim Menschen ist cGAS zudem an Antworten auf genotoxischen Stress und mikronukleäre DNA beteiligt und verknüpft damit Genominstabilität mit der Aktivierung der angeborenen Immunität.
cGAS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MB21D1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MB21D1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MB21D1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MB21D1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.