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CD97 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404492-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD97 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404492-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADGRE5 kodiert CD97, einen Adhäsions‑G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der auf Leukozyten stark exprimiert wird und an Zell‑Zell‑ sowie Zell‑Matrix‑Interaktionen in immunologischen und stromalen Kompartimenten beteiligt ist. CD97 bindet Liganden wie CD55/DAF und Chondroitinsulfat und koordiniert dabei Adhäsions‑, Migrations‑ und Aktivierungsprogramme, die mit inflammatorischer Signalgebung und Zytoskelett‑Remodellierung verknüpft sind. Über GPCR‑vermittelte Signalwege und die Rezeptor‑Ligand‑Dynamik an der Zelloberfläche kann CD97 den Leukozytentransport, die Gewebeinfiltration und die Immunüberwachung beeinflussen. Eine fehlregulierte CD97‑Expression oder ‑Aktivität wurde mit entzündlichen Erkrankungen und der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien zur Immunregulation und krankheitsassoziiertem Zellverhalten unterstreicht.
CD97 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADGRE5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADGRE5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADGRE5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADGRE5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.