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CD83 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401864-NIC | 20 µg | $410.00 |
CD83 kodiert ein Typ‑I‑Transmembran‑Glykoprotein der Immunglobulin‑Superfamilie, das während der Reifung dendritischer Zellen rasch induziert wird und zudem von aktivierten B‑Zellen sowie von Untergruppen von T‑Zellen exprimiert wird. CD83 trägt zur Antigenpräsentation und zum Priming von T‑Zellen bei, indem es die Bildung der immunologischen Synapse, kostimulatorische Signalübertragung sowie Stabilität und Transport von Immunrezeptoren an der Zelloberfläche moduliert und dabei mit NF‑κB‑gekoppelten Aktivierungsprogrammen und zytokingetriebenen Differenzierungswegen interagiert. Aufgrund dieser Funktionen wird CD83 häufig im Kontext von Immuntoleranz, inflammatorischer Signalgebung und der Regulation der adaptiven Immunantwort untersucht. Veränderte Muster der CD83‑Expression und des Sheddings wurden mit Immunfehlregulation bei Autoimmunität, chronischer Entzündung und Tumor‑Immun‑Interaktionen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistischen Marker in der immunologischen Forschung unterstützt.
CD83 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD83-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD83 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD83-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD83-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.