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CD81 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400185-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD81 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400185-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD81 ist ein humanes Tetraspanin (TAPA-1), das tetraspaninreiche Mikrodomainen in der Plasmamembran organisiert und die Clusterbildung von Rezeptoren sowie Adhäsion und Signaltransduktion koordiniert. Über Interaktionen mit Partnern wie CD19/CD21 in B‑Zellen und Integrinen einschließlich ITGA4/ITGB1 moduliert CD81 die Aktivierung und Migration von Immunzellen sowie Prozesse des Membrantransports. Es ist zudem an der Vesikelbiologie und der Zusammensetzung von Exosomen beteiligt und beeinflusst dadurch die interzelluläre Kommunikation und die Antigenpräsentation. Fehlregulierte, CD81-assoziierte Netzwerke wurden mit Immundysfunktionen und einer veränderten Anfälligkeit für das Eindringen von Pathogenen in Verbindung gebracht, was CD81 zu einem nützlichen Ziel für Untersuchungen der Membranorganisation und von Wirt–Pathogen-Interaktionen macht.
CD81 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD81-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD81 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD81-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD81-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.