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CD74 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400279-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD74 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400279-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD74 kodiert die Invariante Kette (Ii), ein Typ-II-Transmembranprotein, das in antigenpräsentierenden Zellen als essenzieller Chaperon für MHC‑Klasse‑II‑Moleküle dient. Indem CD74 im endoplasmatischen Retikulum die Peptidbindungsfurche besetzt und den Transport von MHC II durch endosomale Kompartimente steuert, unterstützt es die Peptidbeladung und Präsentation an CD4+‑T‑Zellen als Teil der adaptiven Immunantwort. CD74 fungiert außerdem als Bestandteil eines Zelloberflächenrezeptors für den macrophage migration inhibitory factor (MIF) und ist damit an nachgeschaltete Signalwege wie NF‑κB und MAPK gekoppelt, die Entzündung, Zellüberleben und die Aktivierung von Immunzellen regulieren. Eine fehlregulierte Expression und Signalgebung von CD74 wurde mit immunvermittelten Pathologien in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext hämatologischer Malignome und entzündlicher Mikroumgebungen untersucht.
CD74 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD74-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD74 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD74-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD74-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.