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CD71/TFRC/Transferrin Receptor Double Nickase Plasmid (m) | sc-423504-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine **Tfrc** kodiert **CD71/TFRC**, einen Typ‑II-Transmembranrezeptor, der Transferrin bindet und die clathrinabhängige Endozytose des eisenbeladenen Liganden vermittelt, um die intrazelluläre Eisenversorgung sicherzustellen. Durch die Regulation der zellulären Eisenaufnahme und eisenresponsiver Signalwege beeinflusst TFRC die Häm-Synthese, die mitochondriale Atmung, die DNA-Replikation und die Homöostase bei oxidativem Stress; seine Expression ist zudem eng an den Proliferationsstatus gekoppelt. CD71 ist besonders ausgeprägt in schnell proliferierenden Zellen und Immunzelllinien, in denen der Eisenbedarf hoch ist, und verbindet die TFRC-Biologie mit Lymphozytenaktivierung, Erythropoese und metabolischer Umprogrammierung. Fehlregulierte Eisenverwertung und veränderte TFRC-Expression werden häufig in Zusammenhängen wie Anämie, Entzündung, Neurodegeneration und tumorassoziiertem Eisenstoffwechsel untersucht.
CD71/TFRC/Transferrin Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tfrc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tfrc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tfrc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tfrc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.