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CD69 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416315-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD69 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416315-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD69 kodiert ein frühes Aktivierungsantigen, das auf der Oberfläche von T‑Zellen, B‑Zellen, NK‑Zellen und anderen Leukozyten exprimiert wird und dort als C‑Typ‑Lektinrezeptor fungiert, der Immunaktivierung rasch anzeigt. CD69 ist an Signalübertragung sowie Zell‑Zell‑Interaktionsprogrammen beteiligt, die die Retention und Migration von Lymphozyten steuern, einschließlich der Modulation des Sphingosin‑1‑Phosphat‑Rezeptor‑(S1PR1)-abhängigen Ausstroms und der Koordination von Gewebe‑Residenz. Aufgrund seines Einflusses auf Aktivierungsschwellen, Zytokinantworten und die Dynamik der immunologischen Synapse wird CD69 häufig in Signalwegen untersucht, die Entzündung, Immuntoleranz und Wirtsabwehr regulieren. Veränderte CD69-Expressionsmuster wurden in verschiedenen immunvermittelten Erkrankungen und in Kontexten der Krebsimmunologie beschrieben, was seinen Einsatz als mechanistischer Marker und funktioneller Knotenpunkt in Studien zur Leukozytenbiologie stützt.
CD69 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD69-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD69 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD69-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD69-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.