
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CD38 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401117-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD38 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401117-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes CD38 kodiert ein multifunktionales Ektoenzym und einen Rezeptor, der den NAD⁺-Stoffwechsel reguliert, indem er die Bildung und Hydrolyse von zyklischem ADP-Ribose und verwandten Metaboliten katalysiert und dadurch die intrazelluläre Ca²⁺-Mobilisierung prägt. Über diese Aktivitäten beeinflusst CD38 die Signaltransduktion, die mit Lymphozytenaktivierung, -differenzierung und der Funktion der immunologischen Synapse verknüpft ist, und kann über die Verfügbarkeit von NAD⁺ den zellulären Redoxzustand sowie die metabolische Fitness modulieren. CD38-abhängige Signalwege überschneiden sich mit entzündlicher Signalgebung und dem Trafficking von Immunzellen, was CD38 zu einem häufigen Fokus in Studien zu Immunmetabolismus, hämatologischen Malignomen und Mechanismen chronisch-entzündlicher Erkrankungen macht. Seine Expression und enzymatische Aktivität werden zudem herangezogen, um Veränderungen des Zellzustands in Tumormikroumgebungen sowie während Immunerschöpfung oder -aktivierung einzuordnen.
CD38 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD38-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD38 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD38-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD38-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.