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CD37 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404423-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD37 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404423-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD37 ist ein Oberflächen‑Glykoprotein der Tetraspanin‑Familie, das stark auf reifen B‑Zellen und weiteren Leukozyten‑Subpopulationen angereichert ist. Dort organisiert es Membran‑Mikrodomänen, die Rezeptorsignale, Adhäsion und Trafficking koordinieren. Durch das Gerüstbilden für Partnerproteine und die Regulation B‑Zell‑Rezeptor‑naher Signalgebung beeinflusst CD37 nachgeschaltete Signalwege, die Aktivierungsschwellen, Proliferation und Überleben steuern. Es trägt zur Bildung der immunologischen Synapse sowie zu endozytotischen Prozessen bei, die die Antigenverarbeitung und die interzelluläre Kommunikation prägen. Eine veränderte Expression oder Funktion von CD37 wurde mit Immun‑Dysregulation und der Biologie von B‑Zell‑Malignomen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistischer Marker in Studien zur lymphoiden Signalübertragung unterstützt.
CD37 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD37-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD37 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD37-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD37-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.