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CD36 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400233-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD36 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400233-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD36 kodiert einen multifunktionalen Scavenger-Rezeptor der Klasse B, der auf Makrophagen, Adipozyten, Endothelzellen und Thrombozyten exprimiert wird und langkettige Fettsäuren, oxidierte Phospholipide sowie Thrombospondin‑1 bindet. Durch die Regulation der Lipidaufnahme und des intrazellulären Transports ist CD36 mit metabolischer Signalübertragung, Entzündungsprogrammen und der Mustererkennung der angeborenen Immunität verknüpft, einschließlich Signalwegen, die mit der Bildung von Schaumzellen und oxidativen Stressantworten zusammenhängen. Die CD36-abhängige Ligandenerkennung beeinflusst die Polarisation von Makrophagen und die vaskuläre Homöostase und macht CD36 zu einem zentralen Knotenpunkt in Studien zur Atherosklerosebiologie, Insulinresistenz und entzündungsassoziiertem Gewebeumbau. Veränderungen der CD36-Expression oder -Aktivität wurden zudem mit Thrombozytenaktivierung und mikrovaskulärer Dysfunktion in Verbindung gebracht, was seine breite Relevanz in der kardiometabolischen und immunmetabolischen Forschung unterstreicht.
CD36 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD36-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD36 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD36-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD36-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.