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CD36 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419545-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD36 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419545-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen *Cd36* kodiert CD36, einen multifunktionalen Scavenger-Rezeptor der Klasse B, der langkettige Fettsäuren und oxidierte Lipoproteine bindet und so die Lipidaufnahme, die intrazelluläre Lipidverarbeitung und den Energiestoffwechsel reguliert. CD36 ist an Signalwegen beteiligt, die den Fettsäuretransport, entzündliche Signalübertragung und die Bildung von Schaumzellen aus Makrophagen steuern, und verknüpft damit Nährstoffsensorik mit angeborenen Immunantworten. Neben Funktionen im Fettgewebe sowie im Muskel- und Leberstoffwechsel beeinflusst die CD36-Aktivität über Interaktionen mit modifizierten Lipiden auch die Gefäßbiologie und Reaktionen auf oxidativen Stress. Eine dysregulierte *Cd36*-Expression oder -Signalübertragung wurde in Mausmodellen mit kardiometabolischen Phänotypen, insulinresistenzassoziierten Prozessen und entzündungsgetriebenen Pathologien in Verbindung gebracht.
CD36 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cd36-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD36 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cd36-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cd36-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD36-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cd36-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD36-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD36-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cd36-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.