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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CD35 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401210-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD35 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401210-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CR1 kodiert den Komplementrezeptor 1 (CD35), ein Zelloberflächen-Glykoprotein, das C3b/C4b bindet, um die Entfernung von Immunkomplexen zu fördern und die Komplementaktivierung auf Wirtszellen zu regulieren. CD35 ist an der angeborenen Immunüberwachung beteiligt, indem es Opsonisierung und Phagozytose unterstützt und eine übermäßige, komplementvermittelte Entzündung begrenzt; besonders wichtige Funktionen hat es auf Erythrozyten, Leukozyten und antigenpräsentierenden Zellen. Über diese Interaktionen beeinflusst CR1 B‑Zell-Antworten und die Antigenverarbeitung in lymphatischen Geweben und verknüpft so die Komplementbiologie mit der Modulation der adaptiven Immunität. Genetische und expressionsbezogene Variationen von CR1 wurden mit Immunkomplex-getriebener Pathologie und entzündlichen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, wodurch es ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur Komplementregulation ist.
CD35 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.