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CD24 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419540-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD24 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419540-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Cd24a kodiert das glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankerte Oberflächenprotein CD24, ein stark glykosyliertes immunmodulatorisches Molekül, das bei der Maus auf mehreren hämatopoetischen und epithelialen Zelltypen exprimiert wird. CD24 ist an Zell-Zell-Interaktionen beteiligt und an der Feinabstimmung angeborener und adaptiver Immunantworten, wobei es die Aktivierung von Leukozyten, Adhäsionsdynamiken und Differenzierungsprogramme beeinflusst. Über ligandenabhängige Signalgebung und die Assoziation mit Membran-Mikrodomänen kann CD24 entzündliche Signalkaskaden prägen und Prozesse wie Antigenansprechbarkeit und Gewebehomöostase beeinflussen. Eine dysregulierte Cd24a-Expression wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit veränderter Immunregulation und zellulärer Plastizität in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als molekulares Werkzeug zur Untersuchung entzündungsassoziierter Phänotypen und Tumor-Immun-Interaktionen in Mausmodellsystemen unterstützt.
CD24 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd24a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd24a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd24a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd24a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.