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CD24 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418762-ACT | 20 µg | $397.00 |
CD24 kodiert ein über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes, stark glykosyliertes Zelloberflächenprotein, das Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen moduliert und die Immun-Signalübertragung mitprägt. CD24 ist an Prozessen wie Lymphozytenaktivierung, Adhäsionsdynamik und der Regulation entzündlicher Antworten beteiligt, unter anderem über Interaktionen mit sialinsäurebindenden immunglobulinähnlichen Lektinen. Dadurch beeinflusst es angeborene Immun-Checkpoints und nachgeschaltete Signalprogramme. Seine Expression ist entwicklungsabhängig reguliert und häufig mit epithelialen und hämatopoetischen Linienstadien verknüpft, wodurch CD24 als Marker für zelluläre Differenzierung und phänotypische Heterogenität nützlich ist. Eine veränderte CD24-Expression wurde mit Immundysregulation sowie mit Kontexten der Tumorbiologie in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien zu Immunflucht, metastaseassoziierten Eigenschaften und zum Crosstalk mit dem Mikromilieu in Modellsystemen.
CD24 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD24-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD24 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD24-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD24-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD24-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD24-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD24-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD24-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD24-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.