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CD19 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400719-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD19 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400719-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD19 ist ein auf B‑Zellen beschränktes transmembranäres Glykoprotein, das als Korezeptor die Signalübertragung des B‑Zell‑Rezeptors (BCR) verstärkt, indem es zusammen mit CD21 und CD81 Signalkomplexe organisiert. Durch die Modulation von PI3K–AKT-, MAPK/ERK- und calciumabhängigen Signalwegen hilft CD19, Aktivierungsschwellen festzulegen, die Proliferation, Differenzierung und Antikörperantworten von B‑Zellen steuern. Die CD19-Expression ist eng mit der Festlegung der B‑Zell‑Linie und der Dynamik in Keimzentren verknüpft; eine Fehlregulation wird in Studien zu B‑Zell‑Malignomen und immunvermittelten Pathologien häufig als molekulares Merkmal herangezogen. Als Oberflächenmarker mit definierten Signalfunktionen bietet CD19 einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um B‑Zell‑Signalnetzwerke und antigengetriebene Selektion zu untersuchen.
CD19 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD19-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD19 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD19-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD19-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.