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CD16 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400544-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD16 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400544-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
FCGR3A kodiert CD16 (FcγRIIIa), einen IgG‑Fc‑Rezeptor mit niedriger bis intermediärer Affinität, der besonders stark auf natürlichen Killerzellen sowie auf Subpopulationen von Monozyten/Makrophagen exprimiert wird. CD16 koppelt an ITAM‑tragende Adapterketten (FCER1G und CD247), um Signalkaskaden unter Beteiligung von SYK, PI3K/AKT, PLCγ und MAPK zu initiieren, und integriert dabei antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC), Zytokinproduktion und den Umgang mit Immunkomplexen. Dieser Rezeptor trägt zur Aktivierung der angeborenen Immunität, zur Regulation von Entzündungsprozessen sowie zum Crosstalk mit Interferon‑ und NF‑κB‑Programmen bei, die die Effektorzelldunktion prägen. Eine veränderte FCGR3A‑Aktivität und Zelloberflächenexpression wurden mit fehlregulierten Immunantworten bei Autoimmunität, chronischer Entzündung, Infektionen und in der Tumorimmunologie in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien in humanen Immunzellmodellen unterstützt.
CD16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FCGR3A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FCGR3A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FCGR3A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD16-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FCGR3A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD16-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD16-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FCGR3A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.