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CD137 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405068-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD137 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405068-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNFRSF9 (CD137, 4-1BB) ist ein induzierbares Mitglied der TNF‑Rezeptor‑Superfamilie, das auf aktivierten T‑Zellen, NK‑Zellen und weiteren Immunzellsubtypen exprimiert wird und dort als kostimulatorischer Checkpoint die Aktivierung, das Überleben und die Effektordifferenzierung steuert. Die Bindung von CD137 an seinen Liganden löst die Rekrutierung von Adapterproteinen und nachgeschaltete NF‑κB‑, MAPK‑ und PI3K/AKT‑Signalwege aus und unterstützt so Zytokinproduktion, Proliferation und metabolische Fitness. Dieser Signalweg prägt die Interaktionen zwischen Immunzellen in entzündetem Gewebe und in der Tumormikroumgebung und wird häufig im Kontext chronischer Entzündung, Autoimmunität und der Tumorimmunbiologie untersucht. Veränderte TNFRSF9‑Expression oder veränderte Signaldynamiken können zytotoxische Antworten und Zustände der Immunerschöpfung modulieren und machen TNFRSF9 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Immunregulation.
CD137 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNFRSF9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNFRSF9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNFRSF9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNFRSF9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.