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CD133 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418263-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD133 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418263-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PROM1 kodiert CD133 (Prominin-1), ein pentaspaniges transmembranes Glykoprotein, das in Plasmamembran-Ausstülpungen und Mikrovilli angereichert ist und zur Membranorganisation sowie zur Zellpolarität beiträgt. In menschlichen Geweben markiert CD133 stamm- und vorläuferzellähnliche Kompartimente und wird häufig genutzt, um Zellzustands-Heterogenität, Selbsterneuerungsprogramme und Differenzierungstrajektorien zu untersuchen. Die mit PROM1 assoziierte Biologie überschneidet sich mit Signal- und Transkriptionsprogrammen, die mit Wnt/β-Catenin-, Notch- und PI3K–AKT-Aktivität verknüpft sind, sowie mit Prozessen, die die epitheliale Architektur und die Vesikeldynamik steuern. Eine veränderte CD133-Expression wurde in mehreren Malignomen und in Kontexten des Gewebeumbaus beschrieben, was seine Relevanz für die Untersuchung von Tumorinitiation, Invasion und therapieresistenten Subpopulationen stützt, ohne damit eine klinische Nutzbarkeit zu implizieren.
CD133 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PROM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PROM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PROM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PROM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.