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CCK-BR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401867-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **CCKBR** kodiert den Cholecystokinin‑B‑Rezeptor (CCK‑BR), einen GPCR der Klasse A, der durch Gastrin- und Cholecystokinin‑Peptide aktiviert wird und vorwiegend an **Gq/11** koppelt, um die Phospholipase C sowie die IP3/DAG‑Signalübertragung, den intrazellulären Ca2+-Einstrom/-Flux und PKC‑abhängige Transkriptionsprogramme zu stimulieren. Zu den nachgeschalteten Effekten gehören die Modulation der MAPK/ERK‑Signalgebung, der Zytoskelettdynamik sowie sekretorischer und proliferativer Antworten im gastrointestinalen und neuronalen Kontext. Die CCKBR‑Aktivität integriert neuroendokrine Signale mit epithelialer Homöostase und Erregbarkeit; eine fehlregulierte Rezeptorsignalgebung oder -expression wurde im Zusammenhang mit aberranter Wachstumsignalgebung und entzündungsassoziiertem Remodeling untersucht. Als Membranrezeptor mit definierter Ligand‑Rezeptor‑Pharmakologie wird CCK‑BR zudem genutzt, um GPCR‑Desensibilisierung, Trafficking und eine Verzerrung (Bias) von Second‑Messenger‑Signalwegen zu untersuchen.
CCK-BR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CCKBR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CCK-BR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CCKBR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CCKBR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CCK-BR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CCKBR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CCK-BR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CCK-BR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CCKBR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.