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cathepsin C Double Nickase Plasmid (h) | sc-401814-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cathepsin C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401814-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTSC kodiert Cathepsin C, eine lysosomale Cystein-Dipeptidyl-Peptidase, die N‑terminale Dipeptide abspaltet, um mehrere granulaäre Serinproteasen in Zellen der myeloischen Linie zu aktivieren. Über seine Rolle in der proteolytischen Prozessierung beeinflusst Cathepsin C Effektorfunktionen der angeborenen Immunität, inflammatorische Signalwege und regulierte Proteasekaskaden im endolysosomalen Kompartiment. Die CTSC-Aktivität ist eng mit der Biologie von Neutrophilen und Makrophagen verknüpft und wirkt sich auf Signalwege aus, die an der Wirtsabwehr, Gewebeumgestaltung und proteaseabhängiger Signalübertragung beteiligt sind. Eine Fehlregulation von CTSC wurde mit Immun- und Entzündungsphänotypen in Verbindung gebracht und bietet einen mechanistischen Ansatzpunkt, um Störungen in Proteasenetzwerken in krankheitsrelevanten zellulären Kontexten zu untersuchen.
cathepsin C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTSC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTSC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTSC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTSC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.