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CaSR Double Nickase Plasmid (h) | sc-401749-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CaSR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401749-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **CASR** kodiert den calcium-sensitiven Rezeptor (**CaSR**), einen GPCR der Klasse C, der extrazelluläres Ca2+ erkennt und die intrazelluläre Signalübertragung koordiniert, um die Calciumhomöostase aufrechtzuerhalten. Die Aktivierung von CaSR koppelt vorwiegend an **Gq/11-** und **Gi/o-**vermittelte Signalwege und moduliert dabei die Phospholipase C, die inositoltrisphosphatabhängige Ca2+-Mobilisierung sowie nachgeschaltete **MAPK**-Signale, die Sekretion, Erregbarkeit und Differenzierung beeinflussen. Von besonderer Bedeutung ist CaSR für die Physiologie der Nebenschilddrüse und der Niere, wo er die Freisetzung von Parathormon und die tubuläre Calciumhandhabung in der Niere reguliert. Eine Fehlregulation der CASR-Signalgebung und genetische Variation sind mit Störungen des Calciumhaushalts und damit verbundenen endokrinen Phänotypen assoziiert, was CaSR zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von GPCR-Signalübertragung und Mineralionenhomöostase macht.
CaSR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CASR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CASR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CASR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CASR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.