
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
caspase-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419461-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
caspase-1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419461-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Casp1** kodiert **Caspase-1**, eine entzündungsrelevante Cysteinprotease, die nachgeschaltet von kanonischen Inflammasomen wie **NLRP3**, **NLRC4** und **AIM2** aktiviert wird. Nach der Aktivierung spaltet Caspase-1 **pro–IL-1β** und **pro–IL-18** in ihre reifen Zytokine und verarbeitet **Gasdermin D**, wodurch pyroptotischer Zelltod ausgelöst wird. So werden Pathogenerkennung und sterile Gefahrensignale mit einer entzündlichen Antwort verknüpft. Diese Signalwege prägen die angeborene Immunantwort in myeloiden und Barrieregeweben und werden häufig in Kontexten wie Infektionen, autoinflammatorischen Phänotypen, metabolischer Inflammation und Neuroinflammation untersucht. Die Caspase-1-Signalgebung greift in **NF-κB**-Priming, Zytokinnetzwerke und Programme des Zelltods ein, wodurch **Casp1** in Mausmodellen einen nützlichen Knotenpunkt zur Aufklärung immunmetabolischer und Stressantwort-Mechanismen darstellt.
caspase-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Casp1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
caspase-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Casp1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Casp1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen caspase-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Casp1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von caspase-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des caspase-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Casp1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.