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casein kinase IIβ Double Nickase Plasmid (h) | sc-401684-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
casein kinase IIβ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401684-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSNK2B kodiert die beta‑regulatorische Untereinheit der Proteinkinase CK2, eines konstitutiv aktiven Serin/Threonin‑Kinasekomplexes, der die Substratauswahl, Stabilität und Assemblierung der katalytischen Untereinheiten moduliert. Die CK2‑Signalübertragung beeinflusst die phosphorylierungsabhängige Kontrolle der Zellzyklusprogression, DNA‑Schadensantworten, Apoptose und RNA‑Prozessierung und greift in Signalwege wie NF‑κB, Wnt/β‑Catenin und PI3K/AKT ein. Durch eine breit angelegte Phosphoregulation von Transkriptionsfaktoren und chromatinassoziierten Proteinen trägt CSNK2B zur Anpassung an zellulären Stress und zur Proteostase bei. Eine dysregulierte CK2‑Aktivität und veränderte CSNK2B‑Expression wurden mit onkogenen Signalprogrammen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was CSNK2B zu einem relevanten Ziel für mechanistische Untersuchungen von Phosphorylierungsnetzwerken macht.
casein kinase IIβ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSNK2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSNK2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSNK2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSNK2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.