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casein kinase Iε Double Nickase Plasmid (h) | sc-402163-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
casein kinase Iε Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402163-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSNK1E kodiert die humane Caseinkinase Iε (CK1ε), eine Serin/Threonin-Kinase, die zahlreiche Substrate phosphoryliert und so die zirkadiane Zeitsteuerung, den Rezeptortransport und die Signaltransduktion koordiniert. CK1ε ist ein wichtiger Modulator der Wnt/β-Catenin-Signalübertragung, unter anderem durch die Phosphorylierung von Dishevelled und weiteren Komponenten des Signalwegs; zudem trägt sie über phosphorylierungsabhängigen Proteinabbau zu DNA-Schadensantworten und zur Kontrolle des Zellzyklus bei. Über diese Funktionen beeinflusst CSNK1E Transkriptionsprogramme, Proteinstabilität und zytoskelettale Dynamiken, die Proliferation und Differenzierung prägen. Eine fehlregulierte CK1ε-Aktivität wurde in der Literatur mit veränderten zirkadianen Phänotypen sowie mit Signalungleichgewichten in verschiedenen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, einschließlich krebsassoziierter Umprogrammierungen von Signalwegen.
casein kinase Iε Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSNK1E-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSNK1E abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSNK1E-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSNK1E-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.