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CARM1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404087-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CARM1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404087-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CARM1 (PRMT4) ist eine Protein-Arginin-Methyltransferase, die die asymmetrische Dimethylierung von Histon H3 und nicht-histonischen Substraten katalysiert und so die epigenetische Kontrolle der Transkription koordiniert. Durch die Methylierung transkriptioneller Koaktivatoren und chromatinassoziierter Faktoren integriert CARM1 Signaleingänge in Programme, die den Zellzyklusfortschritt, die Festlegung von Zelllinien (Lineage Specification) und die RNA-Prozessierung steuern. CARM1 wirkt in Signalwegen der Transkriptionsregulation, die mit der nukleären Rezeptorsignalisierung, der Koaktivierung des Östrogenrezeptors sowie Chromatin-Remodeling-Komplexen verknüpft sind, welche die Aktivität von Enhancern und Promotoren formen. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von CARM1 wurde mit onkogenen Transkriptionszuständen und veränderten Differenzierungsprogrammen in Verbindung gebracht, was CARM1 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien in der Krebsbiologie und in entwicklungsbiologischen Systemen macht.
CARM1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CARM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CARM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CARM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CARM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.