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CARD 11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402770-NIC | 20 µg | $410.00 |
Humanes CARD11 (CARD11/CARMA1) kodiert ein Gerüstprotein (Scaffold-Protein), das die Signalübertragung von Antigenrezeptoren mit der nachgeschalteten Aktivierung der NF-κB-, JNK- und mTOR-Signalwege verknüpft und dabei Signale integriert, die für Lymphozytenaktivierung, -proliferation und Zytokinproduktion erforderlich sind. Nach Stimulation ist CARD11 an der Assemblierung des CBM-Komplexes (CARD11–BCL10–MALT1) beteiligt, um die IKK-Aktivierung und Transkriptionsprogramme zu fördern, die Immunantworten steuern. Eine dysregulierte CARD11-Signalgebung wird mit einer veränderten Immunhomöostase in Verbindung gebracht, einschließlich Immundefizienz und lymphoproliferativen Phänotypen, und wiederkehrende Störungen dieses Signalwegs werden bei bestimmten B- und T-Zell-Malignomen beobachtet. Als zentraler Knoten in der rezeptornahen Signalübertragung wird CARD11 häufig untersucht, um Mechanismen der Signaltransduktion, der Transkriptionsregulation und von Schicksalsentscheidungen von Immunzellen zu verstehen.
CARD 11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CARD11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CARD11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CARD11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CARD11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.