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CaMKII gamma CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400681-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane CAMK2G-Gen kodiert CaMKII gamma, eine Ca2+/Calmodulin-abhängige Serin/Threonin-Kinase, die intrazelluläre Calciumtransienten in Phosphorylierungsprogramme übersetzt, welche synaptische Plastizität, Kopplung von Erregung und Transkription, Zytoskelettdynamik sowie Vesikeltransport regulieren. CaMKII gamma ist an der CaMK-Signalübertragung beteiligt, mit nachgeschalteten Effekten auf die Funktion von Ionenkanälen, CREB-gekoppelte transkriptionelle Antworten und Crosstalk mit MAPK- sowie PI3K/AKT-Signalwegen. In nicht-neuronalen Kontexten trägt CAMK2G zu calciumregulierter Proliferation, Migration und Stressantworten bei und unterstützt damit breite Funktionen in der Kontrolle von Zellzuständen. Eine Dysregulation der CaMKII-Aktivität und der Calciumsignalgebung wurde mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen sowie mit veränderten Signalnetzwerken in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht, was CAMK2G zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien macht.
CaMKII gamma Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CAMK2G-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CaMKII gamma Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CAMK2G-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CAMK2G-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CaMKII gamma-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CAMK2G-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CaMKII gamma-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CaMKII gamma-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CAMK2G-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.