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CaMKII beta Double Nickase Plasmid (h) | sc-402744-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CaMKII beta Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402744-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CAMK2B kodiert CaMKII beta, eine calcium-/calmodulinabhängige Serin/Threonin-Kinase‑Untereinheit, die intrazelluläre Ca2+-Transienten in Phosphorylierungsereignisse übersetzt, welche die synaptische Signalübertragung und die strukturelle Plastizität steuern. CaMKII beta trägt zum Zusammenbau des Holoenzyms und zu Interaktionen mit F‑Aktin bei und verknüpft damit den Ca2+-Einstrom mit Zytoskelett‑Remodelling, der Dynamik dendritischer Spines und der aktivitätsabhängigen Genexpression. Es wirkt nachgeschaltet glutamaterger Signalwege und von Ca2+-Einstrompfaden und koordiniert Prozesse wie die Langzeitpotenzierung und die neuronale Entwicklung. Eine dysregulierte Aktivität oder Expression von CaMKII beta wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und veränderter neuronaler Erregbarkeit in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien der Gehirnfunktion und krankheitsassoziierter Signalnetzwerke unterstreicht.
CaMKII beta Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CAMK2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CAMK2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CAMK2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CAMK2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.