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cadherin-7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401847-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cadherin-7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401847-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH7 kodiert Cadherin‑7, ein calciumabhängiges Zell‑Zell‑Adhäsionsmolekül, das die selektive Zellerkennung und die Aufrechterhaltung der Gewebearchitektur unterstützt, insbesondere in neuralen und epithelialen Kontexten. Über homophile Bindung und die Kopplung an Catenine trägt Cadherin‑7 dazu bei, die Organisation von Adhärenskontakten, die Zytoskelettdynamik und kontaktabhängige Signalprogramme zu koordinieren, die Zellmigration und Differenzierung beeinflussen. Eine veränderte cadherinvermittelte Adhäsion ist häufig mit Veränderungen der Morphogenese, epithelial‑mesenchymaler Plastizität und invasiven Phänotypen verbunden, wodurch CDH7 einen relevanten Knotenpunkt in Studien zur Tumorzellstreuung und zu neuroentwicklungsbezogenen Prozessen darstellt. Als Teil des breiteren Cadherin‑Netzwerks kann eine Störung von CDH7 genutzt werden, um zu untersuchen, wie Adhäsionssignale mit Signalwegen zusammenwirken, die Polarität, Junction‑Stabilität und den transkriptionellen Zustand steuern.
cadherin-7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.