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Cacna2d1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402833-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cacna2d1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402833-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CACNA2D1 kodiert die akzessorische Untereinheit α2δ-1 spannungsabhängiger Calciumkanäle, einen zentralen Regulator für den Transport der Kanäle, die Stabilität in der Membran und die Kanalgating-Eigenschaften, der den Calciumeinstrom während Erregbarkeit und der Kopplung von Reiz und Sekretion prägt. Durch die Modulation der CaV-Kanalfunktion beeinflusst Cacna2d1 calciumabhängige Signalkaskaden, die die Neurotransmitterfreisetzung, Muskelkontraktion und aktivitätsabhängige Genexpression betreffen. Eine veränderte CACNA2D1-Expression oder Regulation des Kanalkomplexes wurde mit dysregulierter Elektrophysiologie und Umbauprozessen in Verbindung gebracht, die in neurologischen und kardiovaskulären Forschungskontexten relevant sind. Als an der Zelloberfläche exponierte Komponente des Kanalkomplexes eignet sich Cacna2d1 zudem dazu, zu untersuchen, wie extrazelluläre Interaktionen und posttranslationale Modifikationen die Verfügbarkeit von Calciumkanälen feinabstimmen.
Cacna2d1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNA2D1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNA2D1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNA2D1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNA2D1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.