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CA VI Double Nickase Plasmid (h) | sc-405565-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA VI Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405565-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Carboanhydrase VI (CA VI), kodiert durch das humane Gen **CA6**, ist ein sezerniertes Zink-Metalloenzym, das die reversible Hydratisierung von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit zur extrazellulären pH-Homöostase sowie zur Pufferkapazität in Speichel und anderen Drüsensekreten beiträgt. Durch die Regulation des lokalen Säure–Basen-Gleichgewichts beeinflusst CA VI Prozesse, die mit der Chemie von Schleimhautoberflächen, der Dynamik von Demineralisation/Remineralisation des Zahnschmelzes und den mikroenvironmentalen Bedingungen zusammenhängen, welche die Interaktionen zwischen Wirt und Mikrobiom prägen. Eine veränderte CA6-Expression und CA‑VI‑Aktivität wurde mit Unterschieden in oralen physiologischen Merkmalen in Verbindung gebracht, darunter die Speichelpufferung und die Anfälligkeit für pH-abhängige Gewebeveränderungen, was ihren Nutzen als molekularen Readout der Funktion sekretorischer Drüsen und der epithelialen Homöostase stützt. Diese Eigenschaften machen **CA6** zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur Biologie extrazellulärer Carboanhydrasen, zu pH-regulierter Signalgebung und zu Beiträgen sezernierter Enzyme zu barrierenahen Mikroumgebungen.
CA VI Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.