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C7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404773-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404773-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Komplementkomponente C7 kodiert ein Protein des terminalen Signalwegs des Komplementsystems, das an der Assemblierung des Membranangriffskomplexes (MAC) beteiligt ist, indem es an den C5b-6-Komplex bindet und die Einlagerung von C8 sowie die Polymerisation von C9 auf Zielmembranen fördert. Diese Aktivität unterstützt die angeborene Immunabwehr und entzündliche Clearance-Mechanismen, wobei klassischer, Lektin- und alternativer Komplementweg bei der Aktivierung von C5 zusammenlaufen. Eine fehlregulierte Komplementaktivierung und eine veränderte MAC-Bildung wurden mit immunvermittelten Gewebeschädigungen und einer erhöhten Anfälligkeit für bestimmte Infektionen in Verbindung gebracht, wodurch C7 einen nützlichen Knotenpunkt zur Untersuchung der Effektorfunktion des Komplements darstellt. C7 bietet zudem einen gut nutzbaren Readout zur Untersuchung extrazellulärer Immunsignale, opsonophagozytischer Antworten und der Wechselwirkungen mit zytokingetriebener Entzündung.
C7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.