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C6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404236-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404236-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementkomponente 6 (C6) ist ein terminales Komplementprotein, das an der Assemblierung des Membranangriffskomplexes (MAC, C5b–9) beteiligt ist, einem zentralen Effektor der angeborenen Immunität. Nach Aktivierung des klassischen, Lektin- oder alternativen Komplementwegs bindet C6 an C5b, bildet den C5b6‑Komplex und unterstützt die Rekrutierung nachgeschalteter Komponenten, um lytische Poren in empfindlichen Membranen zu erzeugen. Über diese Funktion beeinflusst C6 die komplementvermittelte Entzündung, die opsonophagozytische Clearance sowie die Wirtsabwehr an mukosalen und systemischen Orten. Eine veränderte Komplementaktivität unter Beteiligung von Komponenten des terminalen Wegs wurde mit einer erhöhten Anfälligkeit für invasive bakterielle Infektionen sowie mit entzündlicher Gewebeschädigung in verschiedenen immunvermittelten und neuroinflammatorischen Kontexten in Verbindung gebracht.
C6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.