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C5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401533-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401533-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementkomponente 5 (C5) ist ein zentraler Effektor der Komplementkaskade und wird durch C5-Konvertasen in C5a und C5b gespalten. Dadurch verbindet C5 die angeborene Immunerkennung mit inflammatorischer Signalübertragung und der terminalen Bildung des Membranangriffskomplexes (MAC). C5a wirkt als starkes Anaphylatoxin, das über C5a-Rezeptor-Signalwege Chemotaxis und die Freisetzung von Zytokinen fördert, während C5b die Polymerisation von C6–C9 initiiert und so die Porenbildung in Zielmembranen antreibt. Über diese Mechanismen reguliert C5 Opsonisierung, die Rekrutierung von Leukozyten und die Elimination von Pathogenen; eine Fehlregulation wird mit komplementvermittelter Gewebeschädigung und chronischer Entzündung in Verbindung gebracht. Eine veränderte C5-Aktivität wurde mit immunkomplexvermittelter Pathologie und komplementverstärkten Schäden in unterschiedlichen entzündlichen und thromboinflammatorischen Kontexten assoziiert, wodurch C5 einen wichtigen Knotenpunkt für mechanistische Studien der angeborenen Immunität darstellt.
C5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.