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C1qL2 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-432618-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
C1qL2 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-432618-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
C1ql2 codiert für C1qL2, ein sezerniertes Protein der C1q/TNF-Superfamilie, das im Nervensystem angereichert ist und mit der Organisation von Synapsen sowie der neuronalen Kommunikation in Verbindung gebracht wird. C1qL2 kann als synaptischer Organisator wirken, indem es rezeptorvermittelte Signalwege aktiviert, die die Konnektivität exzitatorischer Schaltkreise, die Neuritenmusterung und die aktivitätsabhängige Plastizität beeinflussen. Aufgrund seiner Rolle in der extrazellulären Signalübertragung an Synapsen wird C1ql2 in Signalwegen untersucht, die mit der Neuroentwicklung und dem Umbau neuronaler Netzwerke verknüpft sind, mit Relevanz für Mechanismen, die kognitiven und neuropsychiatrischen Phänotypen zugrunde liegen. In Mausmodellen ermöglicht die Modulation der C1ql2-Expression die Untersuchung, wie komplementähnliche Proteine die synaptische Aufrechterhaltung und die Funktion neuronaler Schaltkreise prägen.
C1qL2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C1ql2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
C1qL2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C1ql2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C1ql2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen C1qL2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C1ql2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von C1qL2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des C1qL2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C1ql2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.