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C1qL1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423851-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1qL1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423851-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1ql1 kodiert C1qL1, ein sezerniertes C1q/TNF-verwandtes Protein, das im Nervensystem angereichert ist und zur extrazellulären Signalübertragung sowie zur synaptischen Organisation beiträgt. C1qL1 wird mit der Regulation der Synapsenbildung und -erhaltung in Verbindung gebracht und unterstützt die Verschaltung von Schaltkreisen durch Interaktionen mit neuronalen Oberflächenrezeptoren und nachgeschalteter Signalgebung, die die synaptische Transmission formt. Diese Prozesse überschneiden sich mit komplementähnlicher und C1q-Domänen-Biologie, die allgemein an aktivitätsabhängigem synaptischem Remodeling und an der neuroinflammatorischen Kommunikation beteiligt ist. Eine veränderte Expression oder Funktion von C1ql1 ist daher für Studien zu neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, zur Integrität sensorischer und motorischer Schaltkreise sowie zu Mechanismen synaptischer Vulnerabilität in neurologischen Krankheitsmodellen relevant.
C1qL1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1ql1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1ql1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1ql1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1ql1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.