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C1GALT1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403509-ACT | 20 µg | $397.00 |
C1GALT1 kodiert die Core‑1‑β1,3‑Galactosyltransferase 1, ein zentrales, im Golgi lokalisiertes Enzym, das für die Verlängerung mucin‑typischer O‑Glykane erforderlich ist, indem es das Tn‑Antigen (GalNAc‑Ser/Thr) in die Core‑1‑Struktur (T‑Antigen) umwandelt. Über diese Aktivität prägt C1GALT1 die Zusammensetzung von Zelloberflächen‑ und sezernierten Glykoproteinen und beeinflusst dadurch die Lektinbindung, die Organisation von Rezeptoren und die Proteaseresistenz in epithelialen und hämatopoetischen Kontexten. Eine veränderte C1GALT1‑Funktion stört O‑Glykosylierungsabhängige Prozesse wie Zelladhäsion, Migration und Immunerkennung und steht in Zusammenhang mit dem Glykan‑Remodelling, das bei Entzündungen und krebsassoziierten Phänotypen beobachtet wird. Als zentraler Knotenpunkt in O‑Glykosylierungswegen wird C1GALT1 häufig im Zusammenhang mit Mucin‑Biologie, Barrierefunktion und glycoproteomischen Veränderungen untersucht, die Signal‑Mikroumgebungen modulieren.
C1GALT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C1GALT1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
C1GALT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C1GALT1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C1GALT1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen C1GALT1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C1GALT1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von C1GALT1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des C1GALT1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C1GALT1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.