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C14orf118 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412571-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C14orf118 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412571-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPATCH2L (C14orf118) kodiert ein prognostiziertes Protein mit G‑Patch-Domäne, das an der RNA-Biologie beteiligt ist, was mit Funktionen in der RNA-Bindung und der Modulation von RNA‑Prozessierungsereignissen übereinstimmt. G‑Patch-Proteine interagieren häufig mit RNA-Helikasen und spleißosomenassoziierten Faktoren und werden dadurch mit dem pre‑mRNA‑Spleißen, der Dynamik von Ribonukleoproteinkomplexen und einer umfassenderen Kontrolle der Genexpression in Verbindung gebracht. Obwohl C14orf118 bislang nicht vollständig charakterisiert ist, kann eine Störung von RNA‑Prozessierungswegen über nachgeschaltete Veränderungen des Transkriptoms die Zellzyklusregulation, Stressantworten und die Proteostase beeinflussen. Daher ist GPATCH2L für mechanistische Studien interessant, die den RNA‑Stoffwechsel mit Phänotypen verbinden, die für Krebs- sowie neuroentwicklungsbezogene oder neurodegenerative Krankheitsmodelle relevant sind, in denen Spleißen und RNA‑Homöostase häufig verändert sind.
C14orf118 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPATCH2L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPATCH2L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPATCH2L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPATCH2L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.