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c-Fgr CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420347-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
c-Fgr CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420347-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Fgr** kodiert **c-Fgr**, eine nicht-rezeptorische Tyrosinkinase der **Src-Familie**, die in myeloiden Zelllinien stark angereichert ist und Signale nachgeschaltet von **Immunrezeptoren**, **Integrinen** und **Zytokinreizen** weiterleitet, um angeborene Immunantworten zu koordinieren. c-Fgr ist an Phosphorylierungskaskaden beteiligt, die den Umbau des Aktinzytoskeletts, Zelladhäsion und -migration, Phagozytose sowie die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies regulieren, und integriert sich in Signalwege wie die **Fc-Rezeptor-Signalgebung** und inflammatorische Kinase-Netzwerke. Eine fehlregulierte Aktivität von Src-Familien-Kinasen, einschließlich veränderter Fgr-Signalgebung, wurde mit aberranter Leukozytenaktivierung und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch Fgr ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung der Immunhomöostase und myeloider Zellfunktionen ist. In der Krebsbiologie werden Expression und Signalgebung von Fgr außerdem im Hinblick auf Rollen in tumorassoziierten myeloiden Zellen und die Signaldynamik des Mikroumfelds untersucht.
c-Fgr Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Fgr-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
c-Fgr Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Fgr-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Fgr-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen c-Fgr-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Fgr-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von c-Fgr-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des c-Fgr-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Fgr-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.