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Brk Double Nickase Plasmid (h) | sc-401127-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Brk Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401127-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTK6 kodiert die nichtrezeptorartige Tyrosinkinase Brk, ein Src-verwandtes Signalenyzm, das die phosphorylierungsabhängige Kontrolle von Proliferation, Differenzierung und dem Überleben epithelialer Zellen moduliert. Brk integriert Signale von Rezeptor-Tyrosinkinasen und intrazellulären Adapterproteinen und beeinflusst dadurch Signalwege wie die EGFR/HER-Familien-Signalgebung, PI3K–AKT und MAPK/ERK, mit nachgeschalteten Effekten auf die Zytoskelettdynamik und die Zellmotilität. In menschlichen Geweben werden Expression und Aktivität von PTK6 häufig im Kontext der Epithelbiologie und onkogener Signalgebung untersucht; veränderte Brk-abhängige Phosphorylierungsnetzwerke wurden dabei mit Änderungen in der Wachstumsfaktor‑Responsivität und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen PTK6 zu einem nützlichen Ziel, um kinasengetriebene Signalnetzwerke und das phosphoproteomische „Rewiring“ von Signalwegen in krankheitsrelevanten Modellen zu analysieren.
Brk Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTK6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTK6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTK6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTK6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.