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BMAL1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419206-NIC | 20 µg | $410.00 |
Arntl kodiert den zentralen zirkadianen Transkriptionsfaktor BMAL1, der mit CLOCK zu einem Heterodimer dimerisiert, an E-Box-Elemente bindet und die rhythmische Expression uhrkontrollierter Gene antreibt. Dieses Transkriptions‑Translations‑Rückkopplungsnetzwerk koordiniert zelluläre Oszillationen in Stoffwechsel, Redoxhomöostase, DNA-Schadensantworten und Immun-Signalwegen über verschiedene Gewebe hinweg. Die BMAL1-Aktivität ist mit Signalwegen verknüpft, darunter die PER/CRY-vermittelte Repression, REV-ERB/ROR-Kernrezeptor-Schleifen sowie nährstoffsensorische Programme, die die mitochondriale Funktion und die Nutzung von Lipiden und Glukose feinabstimmen. Eine dysregulierte ARNTL/BMAL1-Signalgebung wurde in Modellsystemen mit Schlaf‑Wach- und Verhaltensphänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext metabolischer, inflammatorischer, neurodegenerativer und krebsbezogener Prozesse untersucht, bei denen die zirkadiane Kontrolle krankheitsrelevante Genexpressionsprogramme moduliert.
BMAL1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Arntl-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Arntl abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Arntl-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Arntl-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.