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Biglycan Double Nickase Plasmid (h) | sc-401408-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Biglycan Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401408-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BGN kodiert Biglycan, ein kleines, leucinreiches Proteoglykan der extrazellulären Matrix, das die Kollagenfibrillogenese, die Matrixorganisation und die Gewebebiomechanik reguliert. Biglycan bindet Wachstumsfaktoren und Zelloberflächenrezeptoren und beeinflusst dadurch Signalwege wie TGF-β, Wnt/β‑Catenin sowie toll-like-Rezeptor‑vermittelte Entzündungsantworten, die Zelladhäsion, Migration und Differenzierung prägen. Eine veränderte BGN-Expression und das Remodeling von Proteoglykanen werden mit Fibrose, vaskulärem und kardialem Remodeling, osteoartikulärer Degeneration sowie Tumor‑Stroma‑Interaktionen in Verbindung gebracht, wodurch BGN ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung ECM‑getriebener Zellsignalwege und der Mechanobiologie ist. In humanen Systemen wird BGN häufig als Marker und funktioneller Vermittler der Stromaaaktivierung und matrixassoziierter inflammatorischer Signale verwendet.
Biglycan Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BGN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BGN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BGN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BGN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.