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Bex1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404292-ACT | 20 µg | $397.00 |
BEX1 (brain expressed X-linked 1) kodiert das Bex1-Protein, einen intrinsisch ungeordneten, adaptorartigen Faktor, der in neuralen Geweben angereichert ist und Transkriptionsprogramme sowie die Signaltransduktion moduliert, die mit neuronaler Differenzierung, Überleben und Stressantworten verknüpft sind. Bex1 wird mit der Regulation des Zellzyklus und der Apoptose in Verbindung gebracht, unter anderem über Interaktionen mit Signalwegen wie der Neurotrophin-Signalgebung und MAPK/ERK-assoziierten Prozessen, wobei die Effekte auf Proliferation und Differenzierung kontextabhängig sind. Eine veränderte BEX1-Expression wurde in zahlreichen Tumortypen sowie in Studien zur neuroentwicklungs- und neurodegenerationsbezogenen Biologie berichtet, was seinen Einsatz als Marker und mechanistischen Knotenpunkt in der Forschung zu Linienspezifizierung und zellulärer Plastizität unterstützt. Diese Eigenschaften machen BEX1 relevant für die Analyse genregulatorischer Netzwerke, die den Differenzierungszustand mit der Wachstumskontrolle koppeln.
Bex1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen BEX1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Bex1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des BEX1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der BEX1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Bex1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native BEX1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Bex1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Bex1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem BEX1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.