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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Bad Double Nickase Plasmid (h) | sc-400419-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Bad Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400419-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **BAD** kodiert Bad, ein ausschließlich BH3-haltiges proapoptotisches Mitglied der BCL-2-Familie, das an der äußeren Mitochondrienmembran Überlebens- und Todessignale integriert. Bad fördert die Apoptose, indem es antiapoptotische Proteine wie BCL-2 und BCL-XL bindet und neutralisiert und dadurch eine BAX/BAK-abhängige Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran sowie die Aktivierung von Caspasen erleichtert. Seine Aktivität wird streng durch Phosphorylierung nachgeschaltet zur PI3K–AKT- und MAPK-Signalübertragung reguliert, wodurch Bad über 14-3-3-Proteine sequestriert werden kann und Zellen in Richtung Überleben verschoben werden. Eine fehlregulierte BAD-Signalgebung wurde mit veränderten Apoptoseschwellen in Verbindung gebracht, die für Tumorbiologie, Neurodegeneration und Stressantworten relevant sind, was BAD zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Kontrolle des mitochondrialen Checkpoints macht.
Bad Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BAD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BAD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BAD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BAD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.