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BACH1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419283-ACT | 20 µg | $397.00 |
Bach1 kodiert den Transkriptionsfaktor BTB and CNC homology 1 (BACH1), einen hämsensitiven Regulator, der Programme des oxidativen Stresses moduliert, indem er mit kleinen Maf-Proteinen interagiert und an Maf-Erkennungselemente in Zielpromotoren bindet. In Mauszellen fungiert BACH1 als zentraler Knotenpunkt der Redox-Homöostase, beeinflusst die Expression zytoprotektiver Gene wie Hmox1 und koordiniert Reaktionen auf reaktive Sauerstoffspezies, den Eisen-/Häm-Stoffwechsel sowie inflammatorische Signalwege. Über diese Mechanismen ist BACH1 mit Signalwegen verknüpft, die die mitochondriale Funktion, Entscheidungen über das Zellschicksal und stressinduzierte transkriptionelle Umprogrammierung steuern. Eine Fehlregulation der BACH1-Aktivität wurde mit veränderten Antworten auf oxidativen Schaden in Verbindung gebracht und in Kontexten untersucht, die für Entzündung, Neurodegeneration und Tumorbiologie relevant sind, als Regulator der zellulären Anpassung an Stress.
BACH1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Bach1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
BACH1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Bach1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Bach1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen BACH1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Bach1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von BACH1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des BACH1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Bach1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.