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B7-H3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430440-NIC | 20 µg | $410.00 |
Cd276 kodiert das immunsuppressiv bzw. -regulatorisch wirkende Oberflächen-Glykoprotein B7-H3 (CD276), ein Mitglied der B7-Familie, das im murinen Immunmikromilieu T‑Zell- und angeborene Immunantworten moduliert. Die B7‑H3-Signalgebung steht mit der Regulation der Antigenpräsentation, der Zytokinproduktion und der Aktivität myeloider Zellen in Zusammenhang und ist mit der Biologie von Immun-Checkpoints verknüpft, die entzündliche sowie tumorassoziierte Immunprozesse prägen. Neben der Immunmodulation wird B7‑H3 auch mit Signalwegen assoziiert, die Zelladhäsion, Migration und epithelial‑mesenchymale Übergangs(EMT)-ähnliche Programme steuern, was es für Studien zu Gewebeumbau und Tumorbiologie relevant macht. Eine veränderte Cd276-Expression wird in Mausmodellen häufig als Marker für Immunflucht und Immunpathologie untersucht und unterstützt mechanistische Untersuchungen in der Immunologie und der Krebsforschung.
B7-H3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd276-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd276 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd276-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd276-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.